Dave Causier gewinnt Austrian Billiards Open 2024

Der mehrfache Weltmeister Dave Causier aus England setzt sich im Finale, das vom frisch gebackenen Class-1-Referee Christian Fock geleitet wurde, gegen Dhruv Sitwala aus Indien mit 719:264 letztendlich deutlich durch.

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Von links: Dave Causier (Sieger), Dhruv Sitwala (Runner-up)

Die aktuelle Nummer 2 der World Billiards Rangliste wusste in jedem seiner Matches von der Gruppenphase bis zum Finale zu überzeugen und untermauerte seine Favoritenrolle mit nicht weniger als 28 Breaks über 100 Punkte, gekrönt durch das im Halbfinale unter der Leitung von Stephanie Doležal gespielte höchste Turnierbreak von 706. 


Von links: Dave Causier, Referee Christian Fock, Dhruv Sitwala

Runner-up Dhruv Sitwala, der seinen Weltklassestatus unter anderem mit zehn Breaks über 100 Punkte aufzeigte, fand lediglich in Turniersieger Causier, den er nach dem Finale für seine Leistung in den höchsten Tönen lobte, seinen Meister.

Die dritten Plätze erspielten sich WBL-Director Darren Clark aus England und Nordirlands Nummer 1 Christian Kirk.

Aus österreichischer Sicht kam es für Thomas Janzso mit dem Einzug ins Achtelfinale des heimischen Weltranglistenturniers zum persönlichen Billiards-Karriere-Highlight. 
Nach drei Siegen aus vier Gruppenspielen hatte der aktuelle österreichische Vizestaatsmeister im Snooker erst gegen WBL-Top-10-Spieler Darren Clark das Nachsehen, was ihn zum derzeit wohl besten ÖSBV-Allrounder macht.


Thomas Janzso

Staatsmeister Martin Schmidt verpasste zwar als Gruppenvierter den Aufstieg in die Runde der letzten 16, sicherte sich allerdings den parallel zu den Schlussrunden der Gruppenaufsteiger augetragenen Challenge Cup mit einem Sieg gegen den kanadischen Billiardsroutiner Fraser Durham.


Challenge-Cup-Finalisten v. l.: Martin Schmidt (Gewinner), Fraser Durham (Runner-up)

Vizestaatsmeister Patrick Stegmeier, der auch als Co-Turnierleiter fungierte, konnte in seinem letzten Gruppenspiel beim Sieg gegen Durham leider zu wenig an Vorsprung herausspielen und verpasste als Gruppendritter den Einzug in die Runde der besten 16 Spieler um lediglich 48 Punkte.

Insgesamt nahmen 35 Spieler, davon neun Österreicher, am Austrian Billiards Open 2024 im Bundesleistungszentrum des ÖSBV in Wien teil.

Ein besonderer Dank geht an die österreichischen Referees Stephanie Doležal, Finalschiedsrichter Christian Fock, Walter Kunz, Franz Meszaros, Erich Pließnig, Carl Walter Steiner und Patrick Stegmeier, der das Finale des Challenge Cups leitete. Ebenso ein herzliches Dankeschön an Brendan Devlin aus Irland, der das Referees-Team aus Österreich tatkräftig unterstützte und am Finale als Scorer teilnahm, an Aonghus McAnally von WBL für die Leitung und den reibungslosen Ablauf an beiden Turniertagen und an alle freiwilligen Helfer.

Resultate Austrian Billiards Open 2024

Fotos: © ÖSBV/WBL