Q School 2: Andreas Ploner ringt Joe Delaney nieder, erreicht 4. Runde

Mit einer kämpferisch überragenden Leistung hat Andreas Ploner Freitag (20. 5.) auch die dritte Runde des letzten World Snooker Q School-Turniers im englischen Burton on Trent überstanden.

…Andreas Ploner steht bei der Q School in der 4. Runde (Archivbild)…

Gegen den ehemaligen Main-Tour-Profi Joe Delaney aus Irland lag Andreas bereits 0:2 bzw. 2:3 zurück, drehte aber das Match noch zu seinem Gunsten und gewann nach fast vier Stunden mit 4:3. Andreas braucht jetzt noch drei Siege, um sich für die Main Tour zu qualifizieren. In der vierten Runde (Samstag, 11 Uhr MESZ) ist Craig Steadman aus England sein nächster Gegner.

Gegen Delaney gelangen Andreas in den ersten beiden Frames nur insgesamt 6 Punkte (0:2). Im Dritten lag er bereits 2-44 hinten als das Match kippte. Andreas gewann den Frame noch im Endspiel auf die Farben (1:2) und erzielte wenig später den Ausgleich (2:2).

Die nächsten beiden Frames wurden geteilt (2:3 bzw. 3:3), womit Andreas, sowie bereits in seiner ersten Runde am vergangenen Dienstag, erneut in einen Decider gehen musste. Und auch diesmal zeigte der Tiroler die stärkeren Nerven im entscheidenden Moment: Dank eines 46er-Breaks gewann er den Frame, und somit die Partie.

Andreas Ploner – Joe Delaney (IRE) 4:3  >  6-77, 0-86, 59-51, 74-49, 34-73, 62-39, 61-20

Mit Steadman bekommt Andreas am Samstag erneut einen Gegner mit reichlicher Main-Tour-Erfahrung. Der 33-jährige Engländer war seit 2009 fast ununterbrochen auf der Tour. Er verlor seinen Platz zwar 2014, konnte damals über die Q School sofort wieder ins Profi-Geschehen zurückkehren. Vor einem Jahr noch qualifizierte sich Steadman sogar für die WM-Endrunde im Crucible und traf dabei auf Ronnie O’Sullivan. Auch in Österreich ist er kein Unbekannter, erreichte er doch 2013 das Finale der Vienna Snooker Open.

Alle ERGEBNISSE vom zweiten Q-School-Event sind bei World Snooker abrufbar. Wer bei diesem Turnier das Halbfinale erreicht, bekommt ein Zweijahresticket für die Main Tour.

Der ÖSBV wünscht Andreas erneut alles Gute!

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