Der Engländer Dave Causier setzt seinen beachtlichen Siegeszug auch beim British Open in Torquay fort und gewinnt das Finale gegen Peter Gilchrist, der für Singapur spielt, klar mit 675:257.
Ungefähr einen Monat nach seiner erfolgreichen Titelverteidigung ist der derzeit weltweit erfolgreichste Billiards-Spieler weiterhin das Maß aller Dinge. Mit dem höchsten Turnierbreak von 285 Punkten unterstreicht Causier auch in dieser Kategorie seine Vormachtstellung.
Carl Walter Steiner konnte diesmal keinen Matchgewinn verbuchen und verlor alle seine Vorrundenspiele in der äußerst stark besetzten Gruppe F, in der neben dem mehrfachen ehemaligen English-Amateur-Champion Martin Goodwill mit Barry Russell, Adam Clarke und Chris Taylor (alle England) ausschließlich Spieler aus den Top 100 der Weltrangliste zu finden waren.

Carl Walter Steiner; © pstegmeier
Steiner, der zwei Plätze verliert und im neuen WBL-Ranking nun auf Platz 45 geführt wird, bleibt aber weiterhin bester Österreicher in der Weltrangliste, in der sich mit Patrick Stegmeier (91) sowohl der amtierende Austrian-Matchplay-Sieger als auch mit Martin Schmidt (95) der Staatsmeister der letzten Jahre befinden.
Nach dem Jahresabschluss 2025 in Torquay startet World Billiards mit der UK Championship, die vom 23. bis 25. im Landywood Snooker Club in Walsall über die Bühne gehen wird, ins neue Kalenderjahr.
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Titelbild: Sieger Dave Causier, Finalschiedsrichter Neil Dale, Runner-up Peter Gilchrist; © wbl
